Die Erforschung der eigenen Familienzusammenhänge, also der Vorfahren, Nachfahren und Querverwandten, erfreut sich seit längeren Jahren zunehmende Beliebtheit. Ich selber bin 1989 "süchtig" geworden. Eher als Experiment denn ernsthafterweise hatte ich die mir ohnehin zur Verfügung stehenden Daten meiner eigenen Familie in den Computer eingegeben. Nachdem meine eigenen Bemühungen, in FORTRAN und PASCAL eine entsprechende Management-Software zu schreiben, leider nicht den gewünschten Erfolg brachten, begab ich mich auf die Suche nach guten Genealogie-Programmen für den PC. Damals gab es vornehmlich DOS-Programme und erst sehr wenige Windows-3.x-Programme. Etwa 25 Programme habe ich insgesamt ausprobiert. Nur ein einziges Programm konnte mich so recht überzeugen: Brother's Keeper von John Steed (Links siehe unten). Also, alle Daten noch einmal eingeben. Die Befragung der Familie meiner Frau war nicht allzu erfolgreich, dafür aber die meiner eigenen Familie. Ich gehöre einem großen Familienverband an, der Familie Bernbeck, dessen Computer-Genealoge ich nun seit 1993 bin. Nachdem ich schon nahezu 20.000 Personen in meinem eigenen Datensatz habe - nach vielen Jahren wiederholten Prüfens, Nachfragens, kritischer Überarbeitung, Verwerfens und Neueingabe usw. - fühle ich mich fast erschlagen, wenn ich daran denke, daß ich noch etwa 35.000 Personen, allesamt Vorfahren, eingeben muß, bevor ich das Gefühl haben kann, die schon vorliegende Information wenigstens komplett im PC zu haben. Aber vielleicht sind mir die dazu notwendigen Jahre ja noch gegeben ...